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Poesie & literarische Texte von Stephan "Castellio" Wrobel

Reime und Gedichte, Poesie eben, dann Kurzgeschichten, kleine Bühnenstücke, alles mögliche in Textform, Übermütiges & Spaßtexte (und Ernstes), einige frühe Zeichungen (in Vorbereitung). Es geht hier also hauptsächlich um die 1970-er Jahre. Und es dauert gegenwärtig noch einige Zeit, bis ich alle Texte nach und nach abgetippt und online gestellt habe.

Beiträge also aus Jugendtagen, niedergeschrieben zu Hause in West-Berlin als Teenager (meist Schulaufsätze), bei Aufenthalten in Eisenärzt, Oberbayern (mein erstes Gedicht, August 1967) und bei Familie Gras in Barcelona (1968) sowie Familie Schweiger in St. Johann in Tirol (1970) und bei Franco und Gerti Rainer in St. Lorenzen bei Bruneck in Südtirol (1971) oder am See Genezareth unterwegs auf Jugendherbergsweise in Israel (1972), schließlich in Wiesbaden (ab Oktober 1972), worüber die Biografie, Teil I mehr aussagt (zur Zeit offline).

In den 1980-er und 1990-er Jahren dann nur noch journalistisches Texten mit einer breiten Palette von Themen, zum Beispiel Indoor Games/Gesellschaftsspiele (1979),  diverse Rubriken (Watching the World [1980–1986, singulär bis 1990], Insight on the News [1982–1988], vereinzelt Questions from Readers [1982, 1987, 1990, 1992], Young People Ask [1994], viele Kurzbeiträge [sog. fillers und advertisements]). Dann auch viele Lebens- und Erlebnisberichte: zum Beispiel NS-Opfer (ab 1985), Ricky King (1988), Passionsspiele Oberammergau (1990), das englisch-deutsche Script der Videodokumentation "Stand Firm" (Brooklyn, N.Y., 1996) und Texte für die Uraufführung und die weiteren Veranstaltungen im In- und Ausland.

Vor allem ab 1996 überwiegend lexikalisches Schreiben im zeitgeschichtlichen Bereich mit Beiträgen für Ausstellungen, Veröffentlichungen (zB Magdeburger Biographisches Lexikon, Der Ort des Terrors von Benz/Distel [Hg.]  - Bd. 2 und 4) und Referate (siehe Biografie, Teil II und jwhistory). Eine thematische Ausnahme bildet hier das verarbeitete Gesprächsprotokoll "Sie traf Albert Einstein" (2008) und der Blogspot "Ich bin ein Berliner!" über den Besuch John F. Kennedys in der geteilten Stadt 1963.

Ab 23. November 2008 Neuorientierung, der Beginn eines weiteren spannenden und erfüllten Lebensabschnittes.

Nicht sehr viele, aber dann schließlich doch (wieder) literarische Texte aus dieser, neueren Zeit: Was sich eben reimt (zum Beispiel RAP), Anekdoten und Blogspots kombiniert mit Foto "Augen-Blicken".

Dazu fallen in diesen Online-Bereich neuerdings Autorenevents.

Als Einführung und zur Motivation des Schreibens von Anfang an als Jugendlicher zitiere ich hier eine Bemerkung vom Schluss der Erlebnisgeschichte "Friedrichstraße Ost-Berlin" (1968): "Den Text hatte ich damals nicht wie sonst in Handschrift hinterlassen, sondern in Maschinenschrift, sicherlich wegen des besseren formalen Eindrucks. Auch wenn der Text keinen Hinweis auf meine Absicht des Schreibens enthält (das Bedürfnis, Gefühle durch Schreiben auszudrücken statt verbal, hatte ich bereits früh verspührt), folgte ich doch sehr wahrscheinlich dem frühen inneren Drang, eine bleibende Erinnerung zu schaffen – denn 'Was man schreibt, das bleibt!' sollte später und bis heute mein Motto sein."

Als Start folgt jetzt hier ein humoristisches Textbeispiel von früher (man denke jetzt an Meer, Schiffe, Kais, Mövenschreie, Hafengassen und viel Rum), bei dem es damals (1970) nicht um Erinnerung, sondern um Spaß beim übermütigen Texten ging  ...

Es war Nacht und etwa drei
(1970, bearbeitet Januar 1971)

Es war Nacht und etwa drei,
da ging eine Laterne
an einem Offizier vorbei.
Es war vier. In der Ferne
eine Uhr schlug leis'.
Die beiden liefen
immer noch im Kreis.
Um fünf sie Freundschaft schlossen.
Arm in Arm gemeinsam schliefen
bis sie mit Wasser übergossen
in die Höhe schossen.
Der Offizier stellt sich in Pose,
zur Erde gleitet ein Matrose.

Stephan castellio wrobel - jswrobel

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Aktualisiert 19.06.2019