Notizblog | Einführung, Themen- und Artikelübersicht


Stephan Castellio unterwegs: Mein Stadt- und Naturschlendern

📓 Mein "Notizblog" – ein sehr persönlicher Blog

Laufende Version 2021 | Stand 30.09. (refresh )

Sänger Alex Diehl; Foto: stephan wrobel freilassing Der "Notizblog" ist mein persön­licher Foto- und Text­blog über Gesehenes und unter­wegs Erlebtes zumeist vor Ort oder anderswo – in Fort­setzungen gepostet und vielfach mit histo­rischen Rück­blicken auf Ereig­nisse, Ge­bäude, Per­sonen und mehr. Wie es meine Zeit und Umstände erlauben ...

Oder zum Beispiel über besuchte Events in ☞ Freilassing, Salzburg, Bad Reichen­hall und anderen Orten (Aus­wahl an Veran­staltungen und Ausstellungen) sowie ☞ Artikel zu Themen, die mich interessieren (zB Kaiser Friedrich I. ☞ Barbarossa, ☞ frilaz, ☞ Zeppelin über Freilassing 1928).*

* Foto rechts: "Mia san ned nur mia!" – Heimat­sound Konzert in Freilassing, Rathaus­platz, 2. De­zember 2015, hier: Alex Diehl mit "Nur ein Lied".

Ähnlich wie in meiner Chronik im ☞ "Stephan Castellio"-Facebook-Profil, wo ich ursprünglich (seit 2014) viele Fotos mit Kurztexten gepostet habe, etliche auch als Google Local Guide, Foto: stephan wrobel freilassing und jetzt hier übernehmen und fortführen werde (teilweise mit mehr Fotos, zusammengefügt zu Fotoalben und Diashows). Zu Nachschlagezwecken und zum (besseren) Wiederfinden – für mich und für Leser, die Spaß daran haben.

Dazu gehört manch "Historisches", scheinbar längst Verges­senes früherer Generationen. Was ich vorhabe, hier zu verarbeiten und zu teilen (soweit es meine gegenwärtigen Umstände zulassen, daher muss ich um Geduld bitten; hinzu kommt, dass inzwischen viele Hintergrundthemen und die neue Rubrik "Erinnerungskultur" hinzugekommen sind).

Jede Gegend ist gesegnet mit Be­wahrungs­wertem. (Dieser Teil der Website ist im Aufbau.)

Die Rubrik "Ortsgeschichte" ergänzt den "Notiz­blog" mit histo­rischen Hintergrund­infor­mationen und Essays, sie sind daher mit­einander verknüpft.



Ehemalige Grenze, Foto: stephan wrobel freilassing Einführung. Ich bewege mich (noch immer) gern zu Fuß in Stadt und Land rund um meine Wahl­heimat ☞ Freilassing im ober­bayerischen ☞ "Ruperti­winkel" oder darüber hinaus. (Vor 2018 waren "Fußmärsche" beruflich im Aussendienst bedingt. So entstanden bereits viele Fotos unterwegs, ebenso die Hintergrundbilder der Titelseite dieser Homepage, die ursprünglich beruflichen Belangen diente.)

Die Be­wegung an der Luft tut mir sehr gut. Unter­wegs kann ich Anregendes und Interes­santes für Geist und alle Sinne finden und nehme manche Fotos selbst bei bedecktem Himmel (was der Qualität meiner fotografischen Möglichkeiten geschuldet ist) sowie Impres­sionen und Ein­drücke mit nach Hause.

Ich schlendere (meist) mit offenen Augen auch durch ☞ Frei­lassing – das Foto unten mit Blick aus dem Fenster zu den "Eisenbahnerhäusern" veranschaulicht vielleicht, was ich hier thematisch in Fortsetzungen vorhabe und wie es Zeit und Umstände erlauben. (Die ehemaligen "Eisenbahnerhäuser" der ☞ Rupertus­straße wurden noch vor der ☞ "Eisenbahn­kolonie", die zwischen 1908 und 1920 entstand und gegenüber der Rupertuskirche in der Münchener Straße liegen, gebaut; vgl. Huber 1982, Nr. 46.)

Am Horizont sieht man den schönen Gebirgs­stock ☞ Staufen, davor den ☞ Högl. Doch ich bewege mich nicht auf den Bergen, sondern im Alpenvorland. Zum Beispiel auf dem Högl rund um den ☞ Schneeberg, an ☞ Saalach und ☞ Salzach und ihren wundervollen Marktflecken, Gemeinden und Städten, zum Beispiel Stadt Laufen, die ich alle schätzen gelernt habe, im ☞ Rupertiwinkel und in anderen wundervollen Landschaften. Hier wohne ich seit April 2011.*

* Der Blick auf dem unteren Bild geht über die ☞ Augustinerstraße und den verlängerten ☞ Fürstenweg zu den sogenannten ehe­maligen Eisen­bahner­häusern in der ☞ Rupertus­straße. Dort können Passanten eine ☞ Elektro-Museumslok, Baujahr 1933, neben der Straße sehen – auch darüber wird es es einen Artikel geben. Staufenblick, Foto: stephan wrobel freilassing Dahinter der ☞ Bahnhof Freilassing, die Strecke besteht seit 1860, brachte nicht nur unserer damaligen Gemeinde den wirtschaftlichen Aufschwung.

Freilassing, ab 1810 selbst "königlich bayerisch" (vorher dem "Kirchenstaat" und Erzstift Salzburg zugehörig, Nachbarn waren Österreich und Bayern), seit 1816 Grenzort zu Österreich, seit 1860 aus heutiger Sicht eine ☞ "Stadt der Eisenbahn", ähnlich wie Rosenheim. (Die Stadterhebung Freilassings fand erst 1954 statt, daher eine "junge Stadt", obgleich ihre Wurzeln zusammen mit dem Ortsteil ☞ Salzburghofen tausend Jahre zurück reichen.)

Weiter rechts, nicht im Bild, liegt das ☞ Eisenbahn­museum "Lokwelt", ein historisches Eisenbahn­betriebs­werk mit Rundlok­schuppen, eine Sehenswürdigkeit, nicht nur für Bahnfreaks!

Einige hundert Meter davor konnten Menschen seit 1904 die riesigen Gleis­anlagen am Bahnhof als Fuß­gänger oder Radler zunächst auf dem ☞ "Ei­sernen Steg" überwinden (heute durch den "Rupertus­steg" ersetzt) und so zum ☞ Bahn­hof gelangen, den die Bahn eigentlich auf der "falschen" Seite der Stadt bauen und sich bislang nicht davon abbringen ließ (Enzinger 2003, S. 268).

Hat man den Rupertussteg überquert, steht man direkt vor dem ehe­maligen Grundstück und der Villa des Fabrikanten ☞ Georg Wrede (heute zwei Kindergärten dort), eine faszinierende, weil eine kluge und überaus wohltätige und gegenüber seinen Arbeitern sozial ein­gestellte Vorbild­persön­lichkeit Anfang des letzten Jahr­hunderts in Freilassing (ein Verwandter spielte sogar, allerdings weit früher, eine ziemlich wichtige Rolle in der politischen Geschichte Bayerns). Auch über ihn und andere Men­schen, die durch ihr Leben die Ver­gangenheit und damit unsere Gegen­wart in Freilassing beeinflusst haben, später mehr.


Saalach, Römerfurt; Foto: stephan wrobel freilassing Am liebsten bewege ich mich in der Natur und an Gewässern; zum Beispiel ent­lang dem Grenz­fluß ☞ Saalach oder den Mäandern des dicht be­wal­deten ☞ Högl, dort an südlichen Punkten mit Alpen­panorama­blick; sowie in den ☞ Mooren, die im Bayerischen Moos und Filz heißen. (Das Foto zeigt die ☞ "Römerfurt" an der Saalach, Flußkilometer 4,6. Siehe den Screenshot meines Facebook-Posts mit Kommentar, mehr in einem Artikel. Übrigens, "Via Julia" ist nur eine moderne, touristische Bezeichnung für diese Fernstraße der Römer.)

Die Augen zieht es hier überall in die Ferne, ☞ Staufen und ☞ Untersberg sind allgegen­wärtig, dann zum ☞ Gais­berg, zur Festung ☞ Hohen­salz­burg und nach ☞ Maria Plain in Österreich, was nicht nur ☞ Sommer­frischler im "Erholung­sort" Freilassing bereits seit Ende des vor­letztes Jahr­hunderts als Aus­flugs­ziele oder als Wall­fahrt genossen haben, dafür gab es damals extra eine ☞ Überfuhr an der Salzach. Wunder­volle Land­schaften, ur­alte Orte. Ich schaue gern ... ☺

Heute ist mein Wandern eher ein "Schlen­dern". Doch im­mer mit offenen Augen und Blicken für das Interes­sante, Schöne, Gefäl­lige (was im Auge des Be­trachters liegt) am Weges­rand und Ziel.

"Friedenseiche", Foto: stephan wrobel freilassing Unterwegs Spuren längst "vergessener" Geschichte finden, wie oben erwähnt, deren Folgen bis in unsere Gegenwart reichen, unser Leben berühren können. Wie vom deutsch-französischen Krieg von 1870/1871 (☞ Epochen), der Deutschland die politische Vereinigung brachte. Als sich alte und neue Zeit die Hände reichten und die Moderne begann. Spuren davon finden sich heute in Freilassings Fußgängerzone ("Friedenseiche 1871", Foto links [Artikel in Arbeit]) genauso wie auf Denkmalen und Friedhöfen im Rupertiwinkel und überall sonst in der Region.

Wegkapelle, Ainring, Foto: stephan wrobel freilassing Oder einfach ein offenes Auge für etwas typisch Mensch­liches, künstlerisch ver­arbeitet oder dar­gestellt. Für die Sym­bolik in Orna­menten. Sinnige Sprüche. Für Gesichter, und seien sie aus Stein oder Holz, für Figuren der Kunst und ihre Körpersprache, von Menschen mit Gefühl ange­fertigt, die sich aus­drücken – warum auch immer. Türgitterverziehrung, Salzburg, Foto: stephan wrobel freilassing Für Lustiges, Trau­riges, Wahres, Lehr­reiches. Emotionen und Aus­druck. Es geht um Menschen, die gebaut, gearbeitet, gekämpft, gelitten, verloren oder gesiegt haben, geredet, geschwiegen, geschrieben, geweint oder gelacht haben. Oder einfach gelebt haben (dafür sind wir ja da).

Darüber schreibe ich im (künftigen) 📓 "Notizblog". Jedenfalls habe ich das vor. Die geplanten Texte können dabei mal kurz oder mal länger ausfallen. Doch ich schreibe keine Stadt-, Reise- oder Wander­führer.

Ich plane wie erwähnt über Gesehenes und Erlebtes in Fort­setzungen zu schreiben (wie es meine gegenwärtigen Umstände erlauben), wenn möglich verknüpft mit Historischem, was ich unter 🏰 "Orts­geschichte" näher erkläre. Eigentlich, wie auf allen meinen Seiten, muss es nicht etwas Spek­takuläres sein – es geht um Interesse, auch Geschichts­interesse und das nicht ohne triftigen Grund (ebenso gerade jetzt beim Schreiben und Lesen) ...

Florianigasse, Foto: stephan wrobel freilassing

Buntes, Foto: stephan wrobel freilassing Und es geht ebenso hier um die Freude am Sehen – des Augenblicks, an Farben und Formen, was ich als Motivation hinter meinen Alben ☞ 🌄 "Foto Augen-Blicke" bereits be­schrieben habe.

In der Regel keine außer­gewöhn­lichen Auf­nahmen oder Beobach­tungen (wobei es in der Natur natürlich faszinierende Aus­nahmen gibt, auch in der Kunst und anderswo), sondern meist um das Ein­fache, Natürliche oder mit dem Herzen Ge­sehene, etwas was (mich) interessiert, mir Freude (und Erinnerungen) bringt und vielleicht auch anderen Lesern.

Viel Spaß beim Navigieren!

Stephan "Castellio" Wrobel




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Stephan Castellio unterwegs: Mein Stadt- und Naturschlendern. Der "Notizblog" – ein sehr persönlicher Blog. Einführung und Themenübersicht. Online publiziert, in: "Was man schreibt, das bleibt!" (persönlicher Blog von Stephan "Castellio" Wrobel), URL: https://www.stephan-wrobel.de/notizblog/welcome-notizblog.htm (abgerufen am ).

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