Zwei Titelfotos, zwei Lebensabschnitte – vor und nach 2008, dazwischen eine freiwillige, private Zäsur mit einem Neuanfang. Das rechte Foto zeigt den Verfasser vor dem Eingangstor mit der zynischen Parole "Arbeit macht frei" des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz (Oświęcim, Polen) zur Eröffnung einer Sonderausstellung, die er zusammen mit seinem Team konzipiert hatte und am 21.09.2004 vor Ort mit einem Referat eröffnete. Das Bild ist einem ausführlichen Bericht darüber in der polnischen Zeitschrift "Przeglad" vom 14.11.2004, S. 60 entnommen.

www.stephan-wrobel.de

Texte | 1996–2008

jwhistory research & studies by jswrobel (jw)

Stand 17.03.2021 (refresh mit , vgl. Info)

Im Zeitgeschichtsbereich "jwhistory" (1996–2008) werden alle Seiten überarbeitet oder modernisiert, ebenso der autobiografische Teil "jswrobel" (West-Berlin, Wiesbaden und Selters/Taunus, 1960–1996 ff.).

Der Lebensabschnitt 1996 bis 2008 war eine besonders intensive Zeit der Forschung mit vielen Veröffentlichungen, Referaten und Ausstellungen, die ich bisher in Bemerkungen, zB auf Facebook (dort "Info/Über mich"), wie folgt zusammengefasst habe:

Sonstige bisherige Tätigkeiten und heutige Interessen:
Bücher, Texte, Archive, Gedenk- und Öffentlichkeitsarbeit (1972 – 2008).

Bis 2008 konnte ich meine Schaffenskraft hauptamtlich in die Archiv-, Geschichts- und Gedenkarbeit einbringen – Ausstellungen, Veröffentlichungen und Referate im In- und Ausland zu Verfolgten, Verweigerern und Nichtangepassten aus Gewissensgründen unter dem Nationalsozialismus und Kommunismus, die in Haftstätten und Konzentrationslagern büßen mussten oder ums Leben gebracht wurden, vor allem aus Deutschland und Österreich, Staatsverbrechen einerseits, unbeugsamer Mut und Zivilcourage von zumeist einfachen Menschen andererseits, worauf ich an anderer Stelle eingehe: 'RÜCKBLiCKE, AUSBLiCKE, AUGEN-BLiCKE. Mein autobiagrafisches Nachschlagewerk gegen das (mein) Vergessen'. Meine Webseiten sind gegenwärtig in einer Phase der Überarbeitung und Modernisierung.

Das alles ist Vergangenheit, auch meine damaligen Zugehörigkeiten, und hat mit meinem jetzigen Leben und meinen heutigen Interessen (fast) nichts mehr zu tun.

'Castellio' geht auf den Titel der Monografie von Stefan Zweig im Exil (1936) zurück, 'Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt' – geschrieben gegen menschenfeindliche Ideologien.


Die Manuskripte und Texte der Veröffentlichungen, Redemanuskripte und Referate sowie Forschungsergebnisse (research) habe ich unter der privaten nichtkommerziellen Marke oder dem Label jwhistory research & studies, 1996–2008, a non-profit initiative, by jswrobel (jw) gesammelt mit der Absicht, sie online zu stellen und sie frei zugänglich zu machen. Die Arbeit daran begann Ende der 1990-er Jahre, wofür im Laufe der Zeit mehrere Domains entstanden. Die Pflege der Webseiten kam mit meinem Weggang von Selters/Taunus am 23. November 2008 zum Erliegen. Sie sind gegenwärtig auf www.jwhistory.org in Arbeit.*

* Alle jwhistory-Domains und www.standfirm.de sind Seiten, die ich während meiner oben genannten Tätigkeit bis 2008 unter Zeitddruck (bedingt durch viele Veröffentlichungen, Ausstellungen und Referate im In- und Ausland sowie der Leitung des Geschichtsarchivs in Selters/Taunus und anderer Verpflichtungen) aus eigener Initiative und mit den einfachsten technischen Hilfsmitteln in den 12 Jahren meiner besonderen Aktivitäten im In- und Ausland online gestellt und nach meinem freiwilligen Weggang aus Selters/Taunus und der Aufgabe der expliziten Zeitgeschichtsforschung (und damit meiner institutionellen Zugehörigkeiten; ich bin unabhängig) nicht mehr aktualisiert hatte.

Auch wenn ich mit der expliziten Verfolgungsthematik nach 2008 nichts mehr zu tun hatte, ist es doch mein Wunsch, die vielfältigen Ergebnisse der zwölfjährigen Forschungsarbeit über die Verfolgungsopfer aus Gewissensgründen in Form von Manuskripten und Veröffentlichungen zu Bildungs- und Nachschlagezwecken zu erhalten und zugänglich zu machen.

Informationen über den Lebensabschnitt (Wiesbaden und Selters/Taunus, 1972–2008) hier auch via "Autobiografisches" oder via www.jswrobel.de.



Meine heutigen Aktivitäten (nach der freiwilligen Aufgabe der Holocaust-Forschungen und allen institutionellen Zugehörigkeiten im November 2008 – zentrale Homepage Gegenwart: www.stephan-wrobel.de)

Inzwischen beschäftige ich mich hier (wie es meine Zeit und Umstände erlauben) in der neuen Rubrik "Erinnerungskultur" erneut mit dem Thema Verfolgung während der NS-Diktatur (wie das seit Jahren auf einem meiner Facebook-Profile der Fall ist), diesmal möglichst mit allen NS-Opfergruppen in Südostbayern:

Die Rubrik "Erinnerungskultur" meiner Homepage -- es geht um Kurzbetrachtungen in Fortsetzungen aller NS-Opfergruppen...

Posted by Johannes S. Wrobel on Monday, March 15, 2021