Zwei Titelfotos, zwei Lebensabschnitte – vor und nach 2008, dazwischen eine freiwillige, private Zäsur mit einem Neuanfang. Das rechte Foto zeigt den Verfasser vor dem Eingangstor mit der zynischen Parole "Arbeit macht frei" des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz (Oświęcim, Polen) zur Eröffnung einer Sonderausstellung, die er zusammen mit seinem Team konzipiert hatte und am 21.09.2004 vor Ort mit einem Referat eröffnete. Das Bild ist einem ausführlichen Bericht darüber in der polnischen Zeitschrift "Przeglad" vom 14.11.2004, S. 60 entnommen.


    Johannes
Stephan Wrobel *    

Leben/Erlebtes | RückBLiCKE

Gesamtüberblick & Autobiografisches

Aktualisiert November 2023 –

RÜCKBLiCKE | Vergangene Lebensabschnitte (vor 2008)*

* vgl. EINBLiCKE | Heutiges Leben (nach 2008) und linke Navigationsleiste


Gliederung / Inhaltsverzeichnis



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Überblick | Summary


Teil I – "Jugend oder Wie man Idealist wird"

1953–1971 (Oppeln; Berlin)

Geburt (Ende Dezemer), römisch-katholisch. Schulbesuch in West-Berlin. Nordsee-Inselort Wyk auf Föhr (sieben Monate mit Blick aufs Meer). Auslandsaufenthalte bei Familien in Schweden, Österreich und Spanien (Sommerferien). West-Berlin, 1963 Fleißiger Bibelleser (wie mein Vater, ein Wahrheitssucher, was mich als Kind prägte) und junger Bibel-Forschender (ab 1963, Foto, vgl. An­merkung*) – was ursächlich zu einem persönlichen opfer­bereiten Idealismus führen sollte – mit Unter­scheidung zwischen "Ur­christentum" (die zeitgenös­sischen Lehren Jesu laut Neuem Testament, was Vater und mich berührte) und der "Christenheit" (ihre Kirchen, Spaltungen, Traditionen und Geschichte, was wir kritisch sahen – Kirchen­austritt der Eltern, zusammen mit uns Kindern, 1963). In der Folge meine erste Lebens­zäsur in Berlin (ab 1970 halb­amtlich) und alternativer altruistischer Lebens­weg ausserhalb der Mainstream-Kirchen und herkömmlicher Lebens­entwürfe, ab 1972 haupt­amtlich in Wiesbaden. Etwas "Poesie & Literarisches" (nichts spektakuäres, Texbeispiele).

Buchbinderei, 1973

1972–1985 (Wiesbaden) Hauptamtliche Tätigkeiten als Freiwilliger (volunteer) und Mitarbeiter rund ums Buch (Buchbinderei, Foto links), Verwaltung, Bibliothek, Sach­bearbeiter Korres­pondenz "Leserfragen" und Redaktions­abteilung in der Deutschlandzentrale der Watchtower Society (Zweigbüro) und Jehovas Zeugen in Deutschland, einer als gemein­nützig und später als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten Religionsorganisation.*
Jerusalem, 1999 * Bereits schon in jugendlichem Alter Beginn kleiner Privatstudien (und Sammlungen, erste Israel-Rundreise 1972, vgl. "Alles schwarz auf Golan"; Foto rechts auf einer weiteren Israel-Reise im historischen Hiskia-Tunnel, Jerusalem, anläßlich einer Holocaust-Konferenz in Yad Vashem, 1999) rund um Texte, Orte und Artefakte des Alten Testaments (Hebräische Schriften der Bibel) und Neuen Testaments (Griechische Schriften der Bibel): Bibel­ausgaben und Übersetzungen (in Deutsch, Englisch, Altgriechisch, Hebräisch) und in den folgenden Jahren Besichtigung biblisch-archäologischer Funde in Museen der Welt (Ost-Berlin, Paris, London, New York, Jerusalem, Athen) und authentischer Schau­plätze der Bibel (in Israel, Türkei, Griechenland). Weiterlesen ... (Fortsetzung)

1986–1995 (verlegt nach Selters/Taunus)

Sachbearbeiter, Redakteur/Autor & Archivar im neuen Verwaltungs- und Druckereikomplex (Foto unten, Luftaufnahme Geoview/Panoramio) der Organisation. Bereits seit 1979 war ich Mitarbeiter der Redaktionsabteilung der Watch Tower Society (Germany branch), kümmerte mich um die große Hausbibliothek, schrieb Artikel und behandelte "Leserfragen". Selbst recherchierte Lebens­berichte von "Opfern des National­sozialismus" für die Veröffentlichung als Schlüssel­erlebnis (ebenso wirkte auf mich der erste Besuch des ehe­maligen Konzen­trationslagers Dachau bei München), das mich für diese neue Thematik mit Empathie und Interesse öffnete.


Teil II – "Erinnern/Zeitgeschichts- und Gedenkarbeit 1996–2008"

1996–2008 (Selters/Tanus)

Researcher ID ORCID Gründung des "Geschichts­archivs" (April 1996) nach Rückkehr aus Brooklyn, N.Y., USA. Die folgenden 12 Jahre: Zeit­geschichts-, Gedenk- und Öffent­lich­keits­arbeit im In- und Ausland, Ausstel­lungen, Veröffent­lichungen (jwhistory, Teil II).

2008 (Selters/Taunus, Sonnenbühl)

Zweite Lebenszäsur, freiwillige Aufgabe aller institutionellen Zugehörig­keiten und eigen­verantwortlicher Neubeginn (23.11.2008). Nach 2008: Freier Autor und Heimatforscher.*

* Vgl. "Über den Verfasser" auf der neuen Seite www.lilawinkel.de (in Arbeit/Vorbereitung).

2009–2018 (Sonnenbühl; Freilassing in Oberbayern an der Stadtgrenze von Salzburg)

Als "Brotberuf" selbständiger Fachberater und Team­manager in der Kunden­akquise für Firma "eismann Tiefkühlkost" in Baden-Württemberg (dazu gekommen durch die "Eismänner", den damaligen Familien­betrieb meines Neffen) und dann in fünf Landkreisen in Ober­bayern. Fotografische Konzeption "Foto 'Augen-Blicke' – daheim und unterwegs ..." entwickelt und online geteilt (2014–2018 ff). Anfänge freier Autor und Heimatforscher ...

2018–heute (Freilassing in Oberbayern an der Stadtgrenze von Salzburg - "Berchtesgadener Land" BGL, mein Lebensraum)

Freier Autor und Heimatforscher. "Ein Idealist beobachtet die Welt" (facebook, Blogger, nicht kommerziell), Recherche & journalistisches Schreiben (Artikel), Aktuelles & Geschichte vor Ort (Notizblog, Heimatgeschichte, Orts­geschichte, NS-Opfergruppen Erin­nerungskultur).




jswrobel.de (Autobiografisches)

Die obige Übersicht ist der Autobiografie "RückBLiCKE, Teil I und II" meiner Seite www.jswrobel.de entlehnt (hier erweitert), die aus mehreren Teilen besteht:
Redaktion, Selters/Taunus, 1991 Bibliothek, Selters/Taunus, 1991
im Geschichtsarchiv, 2003 im Geschichtsarchiv, 2003

Fotos oben: Als Redakteur, Autor, Korrespondent, Archivar und Bibliothekar in meinem Büro im Verwaltungsgebäude der Wachtturm-Gesellschaft, Selters/Taunus, 1991 und in der großen Etagenbibliothek des Hauses (Teilansicht).

Fotos unten: (1.) Im neuen Büro im Wirtschaftsgebäude der Wachtturm-Gesellschaft, Selters/Taunus, 2003. Nach Gründung des "Geschichtsarchivs" 1996 dort nunmehr als Archivar, Zeitgeschichtsforschender (researcher and writer), Text- und Bildautor, Korrespondent und Öffentlichkeitsarbeiter sowie mit vielen Fachveröffentlichungen und Reisen zu Veranstaltungen und Ausstellungen im In- und Ausland (bis zu meinem freiwilligen Weggang im November 2008). (2.) Anläßlich der Presssekonferenz zur Publikation "12 Jahre – 12 Schicksale" am 4. Dezember 2006 im Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster. Die Publikation, dessen Hauptteil ich schreiben durfte, erschien für den Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW e.V. (Hg.) in Zusammenarbeit mit Kirsten John-Stucke (Vorwort) und Michael Krenzer (pädagogischer Anhang für Schulen) sowie einem Grußwort des damaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers.


Die Jahre 1996 bis 2008

Wie an anderer Stelle ausführlicher behandelt, war der Lebensabschnitt 1996 bis 2008 (in Brooklyn, N.Y. und Selters/Taunus) eine besonders intensive Zeit der Forschung mit vielen Veröffentlichungen, Referaten und Ausstel­lungen, die ich bisher in Be­merkungen, zB auf Facebook (dort "Info/Über mich"), wie folgt zusammen­gefasst habe:

Sonstige bisherige Tätigkeiten und heutige Interessen:
Bücher, Texte, Archive, Gedenk- und Öffentlichkeits­arbeit (1972 – 2008).

Vor allem von 1996 bis 2008 konnte ich meine Schaffens­kraft hauptamtlich in die Archiv-, Geschichts-, Gedenk- und Öffentlichkeitsarbeit einbringen – Ausstellungen, Veröffentlichungen und Referate im In- und Ausland zu Verfolgten, Verweigerern und Nichtan­gepassten aus Gewissens­gründen unter dem National­sozialismus und Kommunismus, die in Haft­stätten und Konzentrations­lagern büßen mussten oder ums Leben gebracht wurden, vor allem aus Deutschland und Österreich, Staats­verbrechen einerseits, unbeugsamer Mut und Zivil­courage von zumeist einfachen Menschen anderer­seits, worauf ich an anderer Stelle eingehe: 'RÜCKBLiCKE, AUSBLiCKE, AUGEN-BLiCKE. Mein autobio­grafisches Nach­schlagewerk gegen das (mein) Vergessen' (www.jswrobel.de). Meine Web­seiten sind gegenwärtig in einer Phase der technischen und redaktionellen Über­arbeitung und Moder­nisierung, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Das alles ist Vergangen­heit, auch meine da­maligen Zugehörig­keiten, und hat mit meinem jetzigen Leben und meinen heutigen Interessen (fast) nichts mehr zu tun.

'Castellio' geht auf den Titel der Mono­grafie von Stefan Zweig im Exil (1936) zurück, 'Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt' – geschrieben gegen menschen­feindliche Ideologien.


im Geschichtsarchiv, Selters/Taunus, 2006

Foto: Im "Geschichtsarchiv" in Selters/Taunus im Oktober 2006 mit Besuchern aus den USA, denen ich die Fotoablage zeige (ganz rechts mit James N. Pellechia an meiner Seite), hier das Portrait von Karl Kusserow – die gesamte Familie war durch Verfolgungsmaßnahmen (externe Seite; "Stolpersteine"), wie Inhaftierungen oder Hinrichtungen betroffen!

Bibliografie

Gesamtliste (Deutsch und Englisch)
I. Referate und Redemanuskripte
II. Teilnahme Fach­tagungen und Veranstaltungen (Auswahl)
III. Unterstützung von externen Ausstellungen (Auswahl)
IV. Unterstützung von externen Veröffent­lichungen (Auswahl)
V. Veröffentlichte Manuskripte / Literatur des Verfassers:
a) In Aufsatzsammlungen und Monographien
b) In Lexika
c) In Periodika
d) In Englisch
e) Chronologische Gesamtübersicht der veröffentlichten eigenen Manuskripte

ANHANG: In eigener Sache (Rückblicke)



Bibliografien - extern (Auswahl)

– Auswahl bei Google Scholar (Deutsch und Englisch)
– Auswahl in Auszügen in "Religion, State, Society" (RSS) und engl. Fachartikel
– Auswahl bei ORCID (Researcher ID)
– Auswahl in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB, Frankfurt/Main und Leipzig):
Gegenwärtig kann man einige der in der DNB hinter­legten Quellen wie folgt orten:
https://d-nb.info/982846169 (12 Jahre – 12 Schicksale, DNB-Inhaltsverzeichnis [pdf] download; vgl. Original),
https://d-nb.info/96194966X (Zersetzung einer Religionsgemeinschaft),
https://d-nb.info/951068504 (Videodokumentation),
https://d-nb.info/94318634X (Grundwerte).

– Auswahl beim Bibliotheksverbund Bayern (BVB, www.Gateway-Bayern.de, WorldCat)
– Auswahl in der Library of Congress Authorities (Washington D.C.):
https://lccn.loc.gov/no2004045437 (diverse Veröffentlichungen als ehemaliger Leiter eines Geschichtsarchivs),
https://lccn.loc.gov/no2004045437 (Zersetzung einer Religionsgemeinschaft).

Literatur und Quellen (Manuskripte, Texte)

– Manuskripte und Veröffentlichungen (siehe lilawinkel.de)
– meine private Fachbibliothek und Büchersammlung*

* Seit der freiwilligen Aufgabe der expliziten Geschichts­forschung zu einer einzigen NS-Opfergruppe und meiner institutionellen Zugehörig­keiten im November 2008 und dem Wegzug von Selters/Taunus (Hessen) nach Baden-Württemberg (2011 nach Bayern) ist meine umfangreiche Literatur­sammlung bis heute in zahl­reichen Kartons verpackt, und ich konnte mich bisher nicht ent­schließen, dafür ausreichend viele Bücher­regale zu kaufen. Wie oben erwähnt, haben "meine damaligen Zugehörig­keiten" und heutigen Interessen (fast) nichts mehr mit diesem Lebens­abschnitt zu tun (auch wenn ich, was fast alle NS-Opfergruppen zwischen München und Salzburg mit Schwerpunkt Südost-Oberbayern betrifft, hier die Rubrik "Erinnerungs­kultur/Gedenken NS-Opfergruppen" gestartet habe und das unter meinem amtlichen Namen "Johannes Stephan Wrobel"). Geblieben ist mir (hoffentlich) die Praxis des journa­listischen und lexika­lischen Schreibens und Recherchierens sowie Interesse an geschicht­lichen Themen und anderes, was ich zB in einer der "Einführungen" (2019), unter "About (me)" und anderswo beschreibe.

Nach der ange­kündigten Moderniserung und Über­arbeitung der Webseiten im Bereich "jwhistory" werde ich nicht, wie einmal hier erwähnt, meine zeitge­schichtliche Literatur­sammlung auflösen (da ich zB die Nachschlage­werke für die regionale Geschichts­forschung benutze), sondern lediglich im Umfang reduzieren und daher Einzelstücke auf Spendenbasis und als Privatverkauf abgeben bzw. veräußern. Das geschieht über meinen Account bei "booklooker.de" (Privatverkauf) und einen privaten "Online-Flohmarkt" (Spenden­basis), wofür meine private Domain "jwhistory.com" (nicht gewerblich) und der Weblink "www.privatverkauf.stephan-wrobel.de" dienen werden (in Vorbereitung).

Biografische Kurzübersichten (externe Seiten)

in Deutsch – LinkedIn, Berufsportal
in Englisch – ORCID, Researcher ID
in Englisch – RSS, brit. Journal (dort ein Druckfehler, nicht "1966", sondern 1996 Gründung "Geschichtsarchiv", Selters/Taunus; korrigiertes Foto, rechts; PDF)







* Ich schreibe und publizier(t)e unter folgenden amtlichen und einem künstlerischen Namen:

Stephan Wrobel, heimatkundliche Forschungen & Texte sowie Zeitungsartikel  Mehr ...

Stephan Castellio, Foto "Augen-Blicke", Poesie & Prosa, Literarisches  Mehr ...

Johannes Stephan Wrobel, zeitgeschichtliche Texte und Fachartikel (Erinnerungskultur NS-Opfergruppen)  Mehr ...


☞ Meine Interessen – Gestern und Heute (diverse Einführungen)



Stephan Wrobel | Johannes Stephan Wrobel
| "Stephan Castellio" (zB auf facebook und Google Maps)

EurRegio Freilassing Bayern - Salzburg - Berchtesgadener Land, BGL - Traunstein (mein Lebensraum seit 2011),
journalistisches Texten, kreatives Schreiben, Augenblicks­fotografie – Foto "Augen-Blicke" von "Stephan Castellio", Google Local Guide, Heimatforscher.


West-Berlin; Wiesbaden & Selters/Taunus (1972–2008),
researcher & writer since 1979, PR & historical publications 1996–2008 (heute im Ruhestand ;-)
jwhistory research & studies, 1996–2008, and present, is a private non-profit initiative
by Johannes Stephan Wrobel (jswrobel, jw).